12 Traditionen

  • 1
    Unser gemeinsames Wohlergehen steht an erster Stelle. Die Genesung des Einzelnen beruht auf Selbstheilung und Einigkeit in SAG7.
  • 2
    Für den Sinn und Zweck unserer Gruppe gibt es nur eine Autorität: eine Macht, größer als wir selbst, wie sie sich in unserer inneren und äußeren Natur und unserer Gemeinschaft zu erkennen gibt. Wir herrschen nicht, sondern begleiten.
  • 3
    Die einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist der Wunsch, sich von Ängsten und Zwängen zu befreien und die eigene Sensibilität zum Schutz des natürlichen Gleichgewichts auf unserem Planeten einzusetzen. Dadurch verhelfen wir uns selbst und anderen zu wirksamer Lebensfreude.
  • 4
    Jede Gruppe ist selbständig, außer in Dingen, die auch andere Gruppen oder SAG7 als Ganzes betreffen.
  • 5
    Die Hauptaufgabe jeder Gruppe ist, unsere Botschaft zu leben und sie dadurch ans Licht und zu denen zu bringen, die noch an ihrer Begabung leiden.
  • 6
    SAG7 deckt und unterstützt niemals auf Gewinn und Profit ausgerichtete Vorhaben. Damit verhindern wir, dass uns Finanz-, Besitz- und Prestigeprobleme von unserem eigentlichen Zweck ablenken. Die Verbreitung von SAG7 zur Verfügung gestelltem Kulturgut dient ausschließlich der Erfüllung des gemeinnützigen Vereinszwecks, der Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit.
  • 7
    Jede SAG7-Gruppe erhält sich nach der Gründungsphase selbst und verzichtet auf von außen kommende Unterstützungen.
  • 8
    Die Tätigkeit und der Dienst in den SAG7-Gruppen bleiben ehrenamtlich. Die zentralen Dienststellen dürfen jedoch Angestellte beschäftigen.
  • 9
    Sensible Anonyme Gruppen sollten niemals organisiert werden. Sie dürfen jedoch Ausschüsse und Komitees bilden, die denjenigen verantwortlich sind, welchen sie dienen.
  • 10
    SAG7-Gruppen nehmen niemals Stellung zu Fragen außerhalb ihrer Gemeinschaft. Eine SAG7-Gruppe sollte niemals in öffentliche Streitfragen verwickelt werden.
  • 11
    Unsere Kontakte zur Öffentlichkeit stützen sich auf Synergie und Anziehung. Deshalb wollen wir gegenüber Presse, Rundfunk, Film und Fernsehen stets unsere persönliche Anonymität wahren.
  • 12
    Anonyme Gleichberechtigung ist die spirituelle Grundlage all unserer Traditionen. Sie soll uns immer an ihre tiefer greifende Bedeutung erinnern, die Prinzipien natürlicher Schöpfung stets über Menschen zu stellen.

1 Unser gemeinsames Wohlergehen sollte an erster Stelle stehen. Die Genesung des Einzelnen beruht auf der Einigkeit der Hochsensiblen.

2Für den Sinn und Zweck einer Gruppe gibt es nur eine höchste Autorität: eine Macht, größer als wir selbst, wie sie sich in unserer inneren und äußeren Natur sowie im Gewissen unserer Gemeinschaft zu erkennen gibt. Wir Hochsensible sind nur betraute Diener, wir herrschen nicht.

3Die einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist der Wunsch, mit selbst- und fremdschädigendem Verhalten aufzuhören.

4Jede Gruppe sollte selbständig sein, außer in Dingen, die andere Gruppen oder die Gemeinschaft als Ganzes betreffen.

5Die Hauptaufgabe jeder Gruppe ist, die Botschaft der Zwölf-Schritte zu leben und sie dadurch ans Licht und zu denen zu bringen, die noch leiden.

6Eine Gruppe sollte niemals auf Gewinn und Profit ausgerichtete Vorhaben unterstützen oder decken, damit uns nicht Geld-, Besitz- oder Prestigeprobleme von unserem eigentlichen Sinn und Zweck ablenken. Die Verbreitung von Informationen durch Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit dient ausschließlich der Erfüllung des gemeinnützigen Zwecks.

7Jede Gruppe sollte sich selbst erhalten.

8Die Tätigkeit und der Dienst in Gruppen sollten immer freiwillig und ehrenamtlich erfolgen.

9Gruppen sollten niemals organisiert werden. Sie können jedoch freiwillige Arbeitsgruppen bilden, die denjenigen verantwortlich sind, welchen sie dienen.

10Gruppen nehmen niemals Stellung zu Fragen außerhalb der Gruppe. Eine Gruppe sollte niemals in öffentliche Streitfragen verwickelt sein.

11Unsere Kontakte zur Öffentlichkeit stützen sich auf Synergie und Anziehung. Gegenüber Presse, Rundfunk, Film und Fernsehen sollte die Anonymität einer Gruppe gewahrt bleiben. Persönliches Outing obliegt jedem eigenverantwortlich.

12Anonymität ist die spirituelle Grundlage all unserer Traditionen und erinnert uns immer daran, die Prinzipien vor Persönlichkeiten zu stellen.